Ich bin, wie ich bin - Gendermainstream im pädagogischen Alltag

Dozentin: Ina Wirth

Kurzbeschreibung:

„Das ist doch nichts für Mädchen.“ „Jungs weinen nicht.“ Solche Sätze fallen oft unbewusst – geprägt durch eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Normen. Kinder orientieren sich früh an Rollenbildern, die ihnen im Alltag begegnen: in Spielzeug, Sprache, Erwartungen. Welche Rolle spielt die pädagogische Fachkraft dabei – als Vorbild, als Türöffnerin für Vielfalt oder unbewusst als Verstärkerin von Klischees?

Ziel:

Dieses Seminar lädt dazu ein, die eigene Haltung zu Geschlechterrollen zu reflektieren und im kollegialen Diskurs zu schärfen. Ziel ist es, ein fachliches Verständnis von Gendermainstreaming zu entwickeln und daraus tragfähige Impulse für die eigene pädagogische Praxis abzuleiten.

Inhalt:

  • Grundlagen: Was bedeutet Gendermainstreaming, was bedeutet Geschlechtersensibilität in der Kita?
  • Reflexion eigener Prägungen und unbewusster Rollenzuschreibungen
  • Geschlechtersensible Sprache und Kommunikation im Alltag
  • Raumgestaltung, Materialauswahl und Angebote: fördern oder begrenzen sie Vielfalt?
  • Diskussion: Wo beginnt Sensibilisierung, wo endet Neutralität – gibt es „die“ richtige Haltung?
  • Pädagogische Interventionen bei stereotypisierendem Verhalten unter Kindern
  • Kollegialer Austausch: eigene Beobachtungen und Unsicherheiten aus dem Alltag

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Mitarbeiter:innen in Krippe, Kita und Hort, Erzieher:innen, Kinderpfleger:innen

Bitte beachten Sie: Pro Person ist die Buchung von max. 3 Teilnahmeplätzen möglich! Bei Fragen zur Veranstaltung bzw. Rückfragen zur Buchung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail

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