Dozentin: Ina Wirth
Kurzbeschreibung:
Krippenkinder können sich noch nicht selbst beruhigen – sie sind auf die Ko-Regulation durch Erwachsene angewiesen, um innere Anspannung, Trennungsschmerz oder Überforderung zu bewältigen. Pädagog*innen erleben dabei oft Grenzsituationen: Schreien, das nicht aufhört, Beißen, Klammern, plötzliche Wutausbrüche – und die Frage steht im Raum, wie viel Nähe, Halt und Distanz im Alltag mit mehreren Kindern gleichzeitig überhaupt leistbar ist.
Wie gelingt es, in diesen Momenten selbst reguliert zu bleiben, um dem Kind ein sicheres Gegenüber zu sein? Und wie wird aus wiederholter Ko-Regulation langfristig die Fähigkeit des Kindes zur Selbstregulation?
Ziel:
Dieses Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern unter drei Jahren arbeiten. Ziel ist es, das Konzept der Ko-Regulation praktisch zu verstehen und im Krippenalltag anwendbar zu machen – um Kinder in Belastungsmomenten feinfühlig zu begleiten, die eigene professionelle Haltung zu stärken und tragfähige Beziehungen als Basis für Bindungssicherheit und spätere Selbstregulation zu nutzen.
Inhalt:
- Entwicklungspsychologische Grundlagen
- Selbstregulation und Ko-Regulation
- Die eigene Selbstregulation der Fachkraft als Voraussetzung für Ko-Regulation
- Umgang mit intensiven Gefühlsausbrüchen (Schreien, Beißen, Klammern) aus bindungsorientierter Perspektive
- Grenzen der Gruppensituation: Nähe zu einem Kind vs. Verantwortung für die Gruppe
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Mitarbeiter:innen in Krippe und Kita, Erzieher:innen, Kinderpfleger:innen
Bitte beachten Sie: Pro Person ist die Buchung von max. 3 Teilnahmeplätzen möglich! Bei Fragen zur Veranstaltung bzw. Rückfragen zur Buchung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail
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