Dozentin: Sanja Jäger
Kurzbeschreibung:
Die Autonomiephase ist eine bedeutende Entwicklungsphase, in der Kinder ihren eigenen Willen entdecken, sich mit Grenzen auseinandersetzen und intensive Gefühle erleben. Im pädagogischen Alltag können Wutanfälle und Konflikte dabei schnell herausfordernd werden. In dieser Fortbildung erfahren Sie, welche Entwicklungsprozesse hinter dem Verhalten der Kinder stehen und wie Sie Kinder empathisch, klar und entwicklungsorientiert begleiten können. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei mit alltagstauglichen Strategien für den Kita-Alltag verknüpft.
Ziel:
Die Teilnehmenden verstehen die entwicklungspsychologischen Hintergründe der Autonomiephase und können herausfordernde Situationen besser einordnen. Sie erweitern ihre Handlungssicherheit im Umgang mit starken Gefühlen, Konflikten und der Begleitung kindlicher Autonomie im pädagogischen Alltag.
Inhalt:
- Die Autonomiephase aus entwicklungspsychologischer Sicht
- Bedürfnisse und Wünsche – was ist der Unterschied?
- Warum Kinder starke Gefühle zeigen
- Co-Regulation statt Machtkampf – Kinder in ihrer Emotionsregulation begleiten
- Grenzen im pädagogischen Alltag – Orientierung geben und Sicherheit vermitteln
- Grenzen setzen – klar, wertschätzend und entwicklungsförderlich
- Herausfordernde Verhaltensweisen wie Hauen, Beißen und Treten professionell begleiten
- Zusammenarbeit mit Eltern in herausfordernden Phasen
- Fallbeispiele, Reflexion und Austausch für den Transfer in den pädagogischen Alltag
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Mitarbeiter:innen in Krippe, Kita und Hort, Erzieher:innen, Kinderpfleger:innen
Bitte beachten Sie: Pro Person ist die Buchung von max. 3 Teilnahmeplätzen möglich! Bei Fragen zur Veranstaltung bzw. Rückfragen zur Buchung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail
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